Solongo-Helmmaske – DR Kongo/Nordangola, frühes/mittleres 20. Jahrhundert
Solongo-Helmmaske – DR Kongo/Nordangola, frühes/mittleres 20. Jahrhundert
Höhe: 43 cm
Diese ausdrucksstarke Helmmaske stammt vom Volk der Solongo im Südwesten der Demokratischen Republik Kongo und im Norden Angolas. Diese Bildhauertradition, die auf dem Kunstmarkt oft als „Solampasu“ bezeichnet wird, ist bekannt für ihre kompakten, kraftvollen Formen und die ausdrucksstarke Gesichtsmodellierung.
Die Maske zeichnet sich durch einen gerundeten Schädel, ausgeprägte Wangenknochen, einen rechteckigen, offenen Mund mit sichtbaren Zähnen und markante seitliche Ohren aus. Die dunkle, abgenutzte Patina und die erhaltenen Faserelemente des Kopfschmucks zeugen von ritueller Verwendung und hohem Alter. Ihre kompakte Form und ausdrucksstarke Intensität verleihen ihr eine eindrucksvolle Präsenz, die sowohl skulptural als auch zeremoniell wirkt.
Solongo-Masken waren mit eindrucksvollen rituellen Aufführungen und Funktionen der sozialen Kontrolle verbunden. Heute werden sie von Sammlern zentralafrikanischer Kunst aufgrund ihrer markanten Geometrie und dynamischen Ausstrahlung hoch geschätzt.
Artikelnummer: SKU:252868
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